Ich lasse meinem Wein die Ruhe, die er braucht. So lange, bis er getrunken wird. Die meisten lachen, wenn ich das sage. Und dann sehe ich es in ihren Augen: Die Überraschung beim ersten Schluck. Da ist etwas anders. Und dann freue ich mich über jede Frage.

Diesen Unterschied begründe ich mit den zwei wichtigsten „Anders-Ansätzen“ meiner Arbeit: Ich lasse meinen Trauben genau ihre Zeit – sie wissen am besten, wie lange sie brauchen. Und dann ist da noch mein akribischer Hang zu sorgfältiger Auslese und kompromissloser Handarbeit: Bei der Endrappung wird auf meinem Hof jede Traube einzeln von Stiel und Stengel befreit, wo es nur geht verzichte ich auch beim Ausbau auf jeden Einsatz von Maschinen. Diese Ursprünglichkeit der Arbeit überträgt sich auf den Charakter meiner Weine.

Comments are closed.